Vibrationskontrolle/-Dämmung

Die Vibrationskontrolle umfasst die korrekte Verwendung elastischer Lagerungen oder Materialien, um eine Entkopplung von Maschine und Tragstruktur zu ermöglichen. Es sollten Bedingungen erreicht werden, bei denen die von der Maschine ausgehenden oder auf sie übertragenen Vibrationen in einem annehmbaren Rahmen bleiben.

Um eine wirksame Vibrationsdämmung zu erzielen, ist eine ausreichend elastische Lagerung erforderlich, damit die Eigenfrequenz (fn) der isolierten Maschine deutlich niedriger ist als die Störfrequenz (fe) der Vibration. Das Verhältnis fe/fn sollte grösser als 1,4 sein und idealerweise bei 2 bis 3 liegen, um eine wirksame Vibrationsdämmung zu erreichen.

Die Dämpfung bewirkt eine Energieabfuhr in einem vibrierenden System. Die Kontrolle der potenziell hohen transienten Vibrationen und Stösse ist wichtig, insbesondere, wenn das System bis oder fast bis zu seiner Resonanzfrequenz angeregt wird.

Aktive Stoss- und Vibrationsdämmung 

Ein Fundamentblock für eine dynamische Maschine sollte isoliert (entkoppelt) sein, um die Auswirkungen von Vibrations- und Stossbelastungen auf nahegelegene Maschinen, Menschen und Gebäude zu reduzieren. Die Kontrolle der Ursache einer strukturellen Störung wird als aktive Dämmung bezeichnet.

Zu den Anwendungen zählt die Isolierung von Fundamenten für:

Passive Stoss- und Vibrationsdämmung

Ist eine Vermeidung oder erhebliche Verringerung der Stoss- und Vibrationsübertragung nicht möglich, kann ein elastisch gelagerter Fundamentblock für die passive Isolierung empfindlicher Anlagen verwendet werden.

Zu den Anwendungen zählen isolierte Fundamente für:

  • Metallbearbeitungszentren
  • Schleifmaschinen
  • Mess- und Prüfgeräte
  • Laserschneider
  • Mikroskope