Farrat arbeitet mit Kier zusammen, um ein Theater mit 800 Plätzen, sowie ein Odeon-Kino als Teil eines hochmodernen Kulturzentrums in Chester, Grossbritanien, zu schaffen

Das Storyhouse Theatre ist das grösste öffentliche Gebäude, welches jemals in der Stadt gebaut wurde. Ein komplexes Design aus Alt und Neu; die eine Hälfte des Gebäudes besteht aus einem sanierten Art-Deco Odeon Kino aus den 30er Jahren und die andere aus einem angrenzenden Theaterneubau.

Das Theater mit 800 Plätzen, das sich auch zu einem Veranstaltungsort mit 600 Plätzen für Produktionen in Chester verwandelt, stellte den Hauptauftragnehmer Kier vor eine Reihe technischer Herausforderungen. Während der Planungsphase setzte sich Kier mit Farrat in Verbindung, um eine Lösung zur akustischen Isolierung des Hauptauditoriums, des Kinos und der Dachterrasse zu entwickeln. Das Auditorium wird in dem neuen Gebäude untergebracht und mit dem bestehenden denkmalgeschützten Kino der Klasse II durch offene Foyerflächen verbunden, die zu einer Bibliothek und einem Kinoraum führen.

Deshalb war es wichtig, dass Lärm und Vibrationen an jeder Quelle eingedämmt wurden, um zu vermeiden, dass der Schall die angrenzenden akustisch empfindlichen Anlagen stört.

  • Farrat arbeitete mit dem Akustikingenieur Sandy Brown zusammen, um ein massgeschneidertes schwimmendes Betonfussbodensystem zu entwerfen, das mit viel Liebe zum Detail eine vollflächige, homogene Platte mit minimaler Flankierung der Böden in beiden Sälen schafft.
  • Da eine akustische Hohlraumtiefe von 125 mm erforderlich war, lieferte Farrat Isolatoren, welche mit behandelten Holzlatten vorgeklebt wurden, um so die Installation zu beschleunigen.
  • Die Wände wurden mit sechs bis acht Platten aus Resonanzboden, Gipsplatten und Farrat Hochleistungs-Schallschutzmaterial isoliert.

Der Hauptauftragnehmer installierte dieses Projekt selbst, jedoch führte Farrat die Installationsschulung, -überwachung und -inspektion, mit regelmässigen Besichtigungen vor Ort, durch.

Projektleiter Ian Simms erklärte gegenüber Construction News, dass die akustischen Toleranzen und die Suche nach Platz für bestehende Dienste rund um die alte Odeon-Struktur eine grosse Herausforderung darstellten.”Es ist sicherlich etwas, an dem ich noch nie zuvor beteiligt war, und es war ein echter Augenöffner”, sagt er. Er fügt hinzu, dass ein kooperativer Ansatz des gesamten Teams unerlässlich sei, um die Feinheiten der aufgelisteten Struktur anzugehen.